Aufgrund der katastrophalen Wetterbedingungen im Südwesten Spaniens (Starkregen, Überschwemmungen,Sturm) ändern wir unsere Reiseroute und fahren wieder zurück gen Osten nach Águilas. Wir kehren zurück zum Stellplatz am Arroz, weil hier viele Familien mit Kindern stehen, die Stimmung allgemein sehr gut ist und auch das Wetter es hier gut mit uns meint. Es scheint hauptsächlich die Sonne und der Wind ist ab und zu etwas stärker, aber kaum Regen!
Hier ist immer ein buntes Treiben. Interessante Menschen aller Nationen treffen sich hier und verbringen oft den ganzen Winter gemeinsam an diesem Platz. Durch das sehr weitläufige Gelände kann man sich auch problemlos aus dem Weg gehen, wenn man Ruhe braucht. Ansonsten ist ständig irgendwo Musik zu hören, es gibt einen „Marktplatz“, an dem es eine Tauschbörse gibt und die Künstler ihren Schmuck anbieten. Manchmal treffen sich einige Musiker zu einer Session, Piercer und Tätowierer bieten ihre Arbeit an, es gibt einen Lángos-Stand und ein Italiener bot selbstgemachte Pizza an. Das Ganze fühlt sich an wie eine kleine Dorfgemeinschaft oder ein cooles Festival. Deshalb bleiben wir fast 3 Wochen hier, pflegen Freundschaften und lernen neue Menschen kennen.

Doch langsam kribbelt es wieder in unseren Fingern und Füßen; ein bekanntes Zeichen, dass wir wieder aufbrechen müssen. Zumal 2 unserer Gasflaschen mittlerweile leer sind. Also entscheiden wir uns für das Verlassen dieses schönen Ortes, erledigen Ver- und Entsorgung, lassen unsere Gasflaschen auffüllen und begeben uns wieder zum Palmenstrand. Diesen Stellplatz haben wir schon oft aufgesucht. Hier ist es verhältnismäßig leer und eine befreundete Familie steht auch hier. Bei Ankunft ist es noch schön leer, aber aufgrund der besagten Unwetter in Portugal und im Südwesten Spaniens kommen gefühlt alle Camper hier in diese Region um Zuflucht zu suchen.
Eigentlich mögen wir diese „Enge“ überhaupt nicht, aber wir werden die schlechte Wetterlage um uns herum hier aussitzen. Zumal sich unsere Jungs mit den Kindern der Freunde sehr gut verstehen und auch Anne und ich eine gute Zeit mit unseren Freunden haben.

Wir warten also ab, ob sich das Wetter wieder beruhigt und wir weiter Richtung Málaga fahren können.

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