Nun sind wir wieder in Deutschland und werden knapp 3 Wochen hier sein. Wir verstehen wieder alles und können alles lesen. Anton ist total begeistert, das auch er jetzt alle Schilder, Werbetafeln und Plakate entziffern kann!

Aber so richtig begeistert sind Anne und ich nicht. Natürlich sind wir voller Vorfreude auf Annes Eltern beim „Familientreffen“, auf unsere Freunde und Familie in Leipzig, Taucha und Eilenburg und auf meine Eltern und unsere Freunde in Rostock! Nur nach Heimat oder zuhause fühlt es sich nicht mehr an. Wir sind nun schon 2 Jahre unterwegs, haben schöne Landstriche und tolle Menschen überall kennen gelernt. Wir haben Parties gefeiert und Tränen vergossen. Wir konnten Freunden in Not helfen und auch uns wurde von Freunden geholfen. Wir mussten sehr oft an unserem Wohnmobil basteln und schrauben. Unsere Pläne haben sich regelmäßig geändert. Teilweise war unser Leben sehr chaotisch. Es gab Phasen des Zweifelns und der Hoffnung. Aber wir sind trotz allem oder vielleicht gerade deswegen immer noch der festen Überzeugung, dass wir das Richtige tun! Unsere Kinder lernen soviel während des Reisens! Wir machen das, was uns glücklich macht. Wir wachsen als Familie immer fester zusammen. Wir sehen unsere Kinder aufwachsen. Wir haben Zeit für- und miteinander.

Die Nachrichten aus Deutschland und dem Rest der Welt machen uns traurig und betroffen. Deshalb manifestiert sich für unser immer mehr: unser Zuhause ist unser Wohnmobil und überall, wo wir uns wohlfühlen, ist der richtige Ort. Heimat ist dort, wo meine Familie ist! Wenn wir durchhalten, werden wir noch viele schöne Momente erleben und tolle Erinnerungen für uns und unsere Jungs erschaffen.

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